In seiner retrospektiven Einzelausstellung "blue bones" widmet sich Moritz Kral den blinden Flecken unserer Wahrnehmung und verbindet klassische Malerei mit einem philosophisch-psychologischen Ansatz. Seine vielschichtigen, surreal anmutenden Bildwelten erinnern an einen erweiterten Rorschachtest und laden dazu ein, sich selbst im Spiegel der Werke neu zu begegnen. Mythologische Motive und archetypische Figuren dienen dabei als Brücke zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und eröffnen einen Raum für Reflexion, Irritation und Erkenntnis. 
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltungen und Konflikte zunehmen, plädiert „blue bones" für mehr Zusammenhalt. Wir müssen lernen, unsere Fehler zu akzeptieren und mit ihnen zu arbeiten, um Lösungen für die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden, sei es der Klimawandel, wachsender Extremismus oder soziale Ungerechtigkeit. "Blue Bones" ist eine Einladung, uns von Perfektionszwängen zu befreien und das Unvollkommene als Teil des Ganzen zu betrachten.
 Begrüßung: Margot Keila, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Wesseling 
Einführende Worte: Dr. Josef Gülpers, Kunsthistoriker 
Öffnungszeiten: Sa & So 15-18 Uhr 
*Am 9. Mai 2026 bleibt die Ausstellung geschlossen.
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